Performance
Wir sind eine Einheit. Wir sind die Vielen. Wir sind die 99%. Wir sind aus 70% Wasser. Wir sind eine Gruppe, und wir sind uns einig: So und so muss das gemacht werden. Bald tragen alle die gleichen T-Shirts, und man sieht von aussen: aha das ist der und der mit der und der Idee. Im Theaterraum sind Andreas Liebmann, sein Cello und das Publikum. Hier findet der Versuch statt, Einheiten zu bilden, Unterschiede auszugleichen. Der Kollektivismus ist gescheitert. Der Individualismus ist gescheitert. Aber wir, wir sind da.
Der Autor, Regisseur und Performer Andreas Liebmann spricht mit dem Publikum, den Spatzen und der Stadt und überwindet in „WIR - ein Solo“ das interaktive Theater mittels imaginärer Befehle.
WIR MEINEN Andreas Liebmann ist ein so inspirierender Zeitgenosse, dass wir ihn gleich da behalten wollen.
Konzept und Performance: Andreas Liebmann
Künstlerische Mitarbeit: Martin Clausen, Beatrice Fleischlin
Mitarbeit Musik: Augustin Maurs
Mitarbeit Dramaturgie: Julia Schreiner
Produktionsleitung: Ehrliche Arbeit - freies Kulturbüro
KOPRODUKTION Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, Südpol Luzern, HAU Berlin
GEFÖRDERT DURCH Fondation Nestle pour l Art im Rahmen des Partnerschaftsprogramms. Residenzen: Südpol Luzern, Gessnerallee Zürich, Samtalekøkkenet Kopenhagen
Hängengeblieben - Residenz mit Durational Performance
Im Anschluss an „WIR - ein Solo“ bleibt Andreas Liebmann bei der Roten Fabrik hängen. Auf einem Floss. Passanten, Schwimmer und Anwohner sind eingeladen, ihn in seinem wellenbewegten Dasein zu besuchen. Es gibt Tee und Zeit. Was von diesen Gesprächen hängenbleibt, wird am 25. Mai präsentiert und ist die Grundlage für ein nächstes Projekt.
Besuchszeiten auf: www.andreasliebmann.net
Flossbau: Holger Bruder
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