Ein musiktheatrales Symposium
„Die verlorene Kunst, ein Geheimnis zu bewahren“ ist ein heiteres, verzweifeltes Plädoyer für die Wahrung der weissen Flecken auf der internationalen Weltkarte. Fünf Kammerethnologen finden sich zu einer “Soirée ethnologique exotique” zusammen, um den Beweis gegen die Notwendigkeit der äusseren Welt zu erbringen. Ziel der Gruppe ist es, die Welt zu erleben, ohne sich an ihr zu beteiligen. Dabei wird das fiktive Afrika Raymond Roussels (1877-1933) beschworen – die fünf Performer sind Wiedergänger des verkannten französischen Poeten, Musikers, nervenschwachen Schachfanatikers und Verfassers der surrealen „Impressionen aus Afrika“.
Im neuen Stück des Zürcher Regisseurs und Theatermusikers Thom Luz geht es um Reiseberichte zu Ländern und Orten, die es nicht gibt. Es geht um den Wunsch, sich die Welt nach eigenen Vorstellungen einzurichten.
Konzept, Regie: Thom Luz
Spiel: Markus Mathis, Jonas Knecht, Lou Bihler
Musik: Matthias Weibel / Violine/Celesta, Anderson Fiorelli / Cello
Licht, Kostüm: Tina Bleuler
Produktionsleitung: Marie Theres Langenstein
Eine Koproduktion der Roten Fabrik Zürich mit dem Theater Roxy Birsfelden mit Unterstützung von Stadt und Kanton Zürich, Pro Helvetia.
EXTRA - Kurze und abwechslungsreiche Einführung der Vorstellung: Julius Griesenberg und Nora Vonder Mühll
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