Es ist für Schweizer Kunst- und Kulturschaffende keine Seltenheit, im Ausland einen mehrmonatigen Atelieraufenthalt absolvieren zu können. Umgekehrt gibt es für ausländische KünstlerInnen in der Schweiz bzw. in Zürich leider nur begrenzte Möglichkeiten. Die Zürcher Szene (Bildende Kunst, Tanz, Theater, Musik, Film) bewegt sich häufig im Ausland, um sich dort neue Impulse zu verschaffen, sich gegenseitig auszutauschen,anzuregen und Netzwerke aufzubauen.
Die IG Rote Fabrik startete am 1. Juli 2008 ein Artists in Residence-Projekt für ausländische Kunst- und Kulturschaffende. Die Rote Fabrik, in welcher sich die in den Ateliers arbeitenden Kunstschaffenden gegenseitig anregen, inspirieren und Vernetzungsmöglichkeiten nutzen, ist für ein solches Projekt speziell geeignet und für Zürich kann somit ein Ort des lokalen und internationalen Dialoges etabliert werden.
Die IG Rote Fabrik stellt ausländischen Kunstschaffenden für die Dauer von 3 bis
max. 6 Monaten ein passendes Arbeitsatelier zur Verfügung und gewährleistet die Infrastruktur, Betreuung sowie das künstlerische Umfeld.
Artists in Residence - bei uns kurz AiR genannt - richtet sich an professionelle Kunstschaffende aus dem Ausland, die in den Sparten bildende Kunst, Tanz, Theater, Musik und Film hohe künstlerische oder fachliche Qualität besitzen. Das Projekt bietet folgende Möglichkeiten und Leistungen:
Das AiR-Projekt wird finanziert durch das Kulturzentrum IG Rote Fabrik, die Stadt Zürich, die Koordinations-Kommission Rote Fabrik sowie Pro Helvetia.
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