Seit ihrem Bestehen 1980 ist die IG Rote Fabrik ein basisdemokratisch
organisierter Verein mit rund 300 Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung
ist das höchste Gremium, für alle anderen Belange ist der Fabrikrat
zuständig.
Die Vorstandsgruppe gewährleistet die statuarischen und gesetzlichen
Vereinsgeschäfte, verfolgt das Geschehen und unterstützt die
als Geschäftsleitung fungierende Betriebsgruppe. Die Vorstandsgruppe
hat Einsitz in den beratenden und koordinierenden Kommissionen und vertritt
den Verein in der Öffentlichkeit.
Die sechzehn vom Verein fest angestellten Betriebsgruppenmitglieder
führen das Kulturzentrum im Kollektiv, das heisst, Entscheidungen
werden gemeinsam getroffen und die Verantwortung gemeinsam getragen.
Dafür gibt es keine Hierarchien und einen einheitlichen Grundlohn.
Die Betriebsgruppenmitglieder sind das Herz der Aktivitäten der
IG Rote Fabrik: Tag für Tag sorgen sie für einen reibungslosen
Ablauf des Kulturbetriebs. Im Sekretariat sind vier Personen für
Personelles, Buchhaltung, Finanzen und IT verantwortlich und erhalten
Unterstützung aus den Kommissionen. Je zwei Personen gestalten und
betreuen die Programmsparten Musik, Theater/Tanz/Kinder- und Jugendtheater,
sowie die Konzeptveranstaltungen. Je zwei weitere Mitglieder arbeiten
in den drei Technikbereichen Bühne/Unterhalt, Licht und Ton. Eine
Quotenregelung sorgt dafür, dass gleich viele Männer wie Frauen
arbeiten, sowohl in der Programmation wie auch in der Technik. Mit Volontariatsstellen
für Frauen in den männerdominierten Bereichen Licht- und Tontechnik
leistet die IG Rote Fabrik zudem einen Beitrag zur Chancengleichheit.
Neben den fest angestellten Betriebsgruppenmitgliedern
arbeiten im Hintergrund mehr als hundert kulturinteressierte Menschen
mit, die in der Programmgestaltung mitwirken und mit ihrem Engagement
die Durchführung der jährlich über 300 Veranstaltungen
möglich machen.
Wer in einem Bereich fest engagiert ist, kann
seine Meinung am Fabrikrat vertreten, wo Bereichsmitglieder, die Betriebsgruppe,
die Vorstandsgruppe und die Mitarbeiter des Restaurants Ziegel über
geschäftsinterne Regelungen und Neuerungen beschliessen und über
die allgemeine Richtungsgebung des Kulturzentrums bestimmen. Der Fabrikrat
tagt mindestens einmal jährlich, um über das Budget und die
Investitionen zu beraten und um seine Mitglieder in die Kommissionen
zu delegieren. Er kann bei Bedarf aber jederzeit einberufen werden.
Der finanzielle Aufwand der IG Rote Fabrik beträgt rund 3,7 Mio.
Franken pro Jahr. Die Stadt subventioniert den Kulturbetrieb jährlich
mit 2,4 Mio. Franken. Weitere finanzielle Mittel lösen sich aus
den Mitgliederbeiträgen, den Einnahmen aus den Veranstaltungen,
aus Zuwendungen und den Mieteinnahmen.
Der Mitgliederbeitrag kostet 45.- pro Jahr inklusive Abonnement der
Fabrik Zeitung. Mitglied werden...
Durch Deine Mitgliedschaft unterstützt Du aktiv die Arbeit eines der grössten unabhängigen Kulturzentren der Schweiz.
Jeder Bereich der Roten Fabrik bietet einen eigenen Newsletter an. Somit bist du immer informiert, was in nächster Zeit bei uns los ist.
Home - Datenschutz - Impressum
Top