FRÜHLINGSÜBERWACHEN: EM 2008 und die Folgen –
Veranstaltungen zu Kontrolle und Überwachung
Einschüchtern, Einzäunen, Aussperren
Die Kontrolle, Steuerung und Kanalisierung von grossen Menschenansammlungen wird nicht nur bei Sportereignissen praktiziert, sondern auch bei politischen Veranstaltungen wie den Treffen des WEF (Davos) oder der G8. Massenveranstaltungen sind immer begleitet von den Ordnungsbemühungen der Polizei und anderer Akteure. Die Methoden, um große Mengen von Menschen zu kanalisieren und „in Schach zu halten“ reichen von Symbolen über physische Absperrungen und „Massendistanzierungsmittel“ wie Tränengas, Hartgummigeschosse und Hochdruckwasserwerfer bis hin zu den „nicht tödlichen Waffen“, die teils noch in Versuchsphasen stehen und teils bereits angewendet werden. Die psychologischen Methoden der Crowd Control zielen auf Einschüchterung und Abschreckung, nicht zuletzt auch mit den die Mitteln der „Medienkriegsführung“.
U.a. mit Vertretern von gipfelsoli.org und BAFF (Bündnis Aktiver Fussballfans, angefragt).
Die Reihe Frühlingsüberwachen findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt. Im Zentrum stehen Informationen und Diskussionen zur zunehmenden Überwachung der Gesellschaft. Frühlingsüberwachen steht in engem Zusammenhang mit der Preisverleihung der Schweizer Big Brother Awards: Alljährlich im Herbst werden die fleissigsten Datenschnüffler der Schweiz mit speziellen Betonpokalen ausgezeichnet (www.bigbrotherawards.ch).
www.bigbrotherawards.ch/2008/april
siehe auch FANCITY 2008. Veranstaltungen zur Eventisierung der Stadt
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