Ein öffentliches Gespräch über Visionen zur kreativen Formen der Ateliernutzung in der Roten Fabrik
Moderation: Franziska Oliver (Filmkritikerin und Moderatorin)
Podium:
Jean-Pierre Hoby (Kultur Stadt Zürich)
Kyros Kikos (Konzeptbüro IG Rote Fabrik)
Katharina Schlieben / Soenke Gau (Shedhalle)
Alexandra Bachzetsis (Performerin aus Zürich)
Katrien Reist van Gelder (Kuratorin Atelierprogramm PROGR Bern)
EinE VertreterIn des KünstlerInnenvereins
Das öffentliche Gespräch findet aufgrund vielseitiger Neugier und wiederkehrender Anfragen statt und soll in einem ersten Schritt Transparenz schaffen über die von Zürich und der Interessengemeinschaft Rote Fabrik vermieteten Ateliers. Wann und warum werden Ateliers frei und wie wird mit Neubewerbungen umgegangen?
Aufbauend auf diesen praktischen Informationen werden Ideen vorgestellt und diskutiert, die erweiterte Nutzungsformen der Ateliers skizzieren.
Es besteht der Wunsch, den Austausch unter den MieterInnen auf dem Gelände zu intensivieren. Für jeden künstlerischen Austausch ist es von Vorteil, in einem Kultur- oder Kunstzentrum eingebettet zu sein. Denkbar wäre, dass die vorhandenen Veranstaltungsräume auch genutzt werden können, um Arbeitspräsentationen und Werkstattaufführungen zu ermöglichen. Die Kunstschaffenden erfahren eine andere Anbindung ans Gelände und die Chance für einen kreativen Austausch- und Arbeitsprozess besteht. Aufgrund der vorhandenen Vernetzungskapazität könnte man eine lebendige und dynamische Professionalität an den Tag legen.
In diesem Zusammenhang steht die Vision eines „Artists in Residence Modells“, das auch internationalen KünstlerInnen aus verschiedenen Sparten über ein paar Monate Raum zur Verfügung stellt. Dies würde ein vitales Klima des Austausches zwischen lokalen und internationalen KünstlerInnen in der Roten Fabrik schaffen und für Zürich ein Ort des lokalen und internationalen Dialoges etablieren.
Im Abstand von einem Monat werden bei den Fabrikgesprächen aktuelle kulturpolitische Themen aufgegriffen, diskutiert und debattiert. Der erste Teil der Veranstaltung besteht aus einem Podiumsgespräch, der zweite Teil ist der Diskussion im Publikum vorbehalten. Wir freuen uns auf ein kritisch anregendes und konstruktives Gespräch und freudigen Zuspruch seitens unseren Gästen!
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