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UNHOLD:
In Meiringen treffen sich die Züge aus Interlaken und vom Brünig im Sackbahnhof. Hier geht es nicht mehr weiter. Ausser runter in die Aareschlucht oder hoch zum Grimsel. Eine garstige Gegend. Von hier kommen Unhold, vier nicht mehr ganz so junge Männer mit Gitarren und Verzerrern im Gepäck. Seit 1992 aktiv, schuf man sich dank Talent und fleissigem Spielen den Ruf, die Schönheit und das Biest im Tanz zu vereinen, als wären diese Gegensätze das selbstverständlichste Traumpaar. Metal, Noise und Hardcore sind die Zutaten, schwere Brecher das Resultat. Nach vier Jahren erscheint dieser Tage das neue Album «Gold Cut» - 52 dynamische Minuten zäh brodelnder Energie: wütende Ausbrüche und dazwischen immer wieder Melodien und ein Quentchen Melancholie. Das erinnert an Neurosis, Deftones und wenn das Quartett mal ein, zwei Gänge runter schaltet auch an Black Sabbath. Im Herbst geht es auf ausgedehnte Europatournee, beim Zürcher Aufritt dürften Unhold also bestens eingespielt sein. Bis dahin sollte auch die Nackenmuskulatur der hiesigen Headbanger austrainiert sein.
Aktuelles Album: «Gold Cut»
Support: IRA (DE)
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